Kategorie-Archiv: Uncategorized

Tomatensamen für das nächste Jahr

In unserer Gärtnerei verwenden wir ausschließlich samenfeste Sorten. Im Gegensatz zu aus Hybriden gewonnenem Saatgut zeigen die aus diesen Samen gezogenen Pflanzen auch im nächsten Jahr wieder die gleichen Eigenschaften wie die Pflanze, von der es geerntet wurde. Wer sich nach einem Besuch in unseren Gewächshäusern dachte, “Toll, die wäre auch etwas für meinen Garten!”, kann ganz einfach Saatgut für die nächste Saison gewinnen.
Zuerst schneidet ihr die Tomate auf und entnehmt die Samen. Diese sind umhüllt von einer gallertartigen Masse, die sich auch durch Abspülen nicht ohne Weiteres entfernen lässt.

20160929_123739

Ihr gebt die Masse in ein Sieb und spült die Samen ab. So entfernt ihr schon einmal den gröbstenTomatenglibber.

20160929_123908

Jetzt gebt ihr die Masse mit ein bisschen Wasser in ein kleines Gläschen und deckt die Öffnung ab.

20160929_124038

Vergesst nicht, eine Beschriftung anzubringen, damit ihr das Saatgut später richtig zuordnen könnt.

20160929_124220

Jetzt lasst ihr das Saatgut einen bis zwei Tage lang im Wasser. Das Glas sollte an einem schattigen Plätzchen und nicht in der prallen Sonne deponiert werden. Nun findent ein Gärungsprozess statt. Seid also nicht irritiert, wenn sich das Aussehen der Masse verändert und ein leichter Geruch nach Hefepilzen entsteht. Am nächsten Tag könnt ihr die gallertartige Masse mit Hilfe des Siebes ganz einfach abspülen. Jetzt gebt ihr die Samen zum Trocken auf ein Stück Backpapier.

20160929_124117

Wenn es getrocknet ist, tütet ihr die Samen in eine kleine Papiertüte und lagert sie an einem dunklen Ort.

20160929_124413

Ab Ende Februar könnt ihr dann aus diesen Samen die Tomatenpflanzen auf der Fensterbank vorziehen. Nach dem Frost (ab Mai) freuen sie sich dann über ein Fleckchen im Freien.

Den Geschmack des Sommers konservieren

Kürbissuppe
Kürbissuppe beim Abkühlen
Suppenauswahl
Paprika-Möhren-Suppe, Kürbis-Orangen-Suppe, Kürbis-Cashew-Suppe, Tomatensuppe

Damit wir auch im Winter den Geschmack des Sommer- und Herbstgemüses genießen können, müssen wir es haltbar machen. Dazu eignen sich hervorragend in Schraubgläsern eingekochte Suppen. Eingekocht haben wir z.B.Tomatensuppe, die sich auch als Grundlage für leckere Tomatensaucen eignet. Außerdem ist der Vorratsschrank mit Paprika-Möhrensuppe, Kürbis-Cashew-Suppe und Kürbis-Orangensaft-Suppe gefüllt. Eingelegte Rote Beete ergänzt das Suppensortiment. Im Solardörrer haben wir außerdem nur mit Sonnenenergie getrocknete Tomaten hergestellt.

Solar-Dörrer
Solar-Dörrer zum Trocknen von Obst und Gemüse
Gefüllter Vorratsschrank
Gefüllter Vorratssschrank

 

Acker Pella im Blog

Acker Pella ist Thema in der Stadt und so auch in einigen Blogs. Wo und von wem über Acker Pella geschrieben wird, wollen wir Euch nicht vorenthalten.

Mila wurde beim Gemüseernten zu verschiedenen Artikeln auf ihrem Blog milas-deli.com inspiriert:

Ernte gut. http://www.milas-deli.com/?p=21880

ackerpella http://www.milas-deli.com/?p=21221

ohne ofen. http://www.milas-deli.com/?p=20283

 

Sonja Klein schreibt über das Instameet auf dem Acker:

Ernten und Kochen im Freien, DIY Tischdekoration und viel Natur http://www.blumig-heiraten.de/ernten-kochen-im-freien-diy-tischdekoration-und-viel-natur/

Der Mai ist gekommen….

Italienisch/ deutsche Utopien

Am 18.11.2015 hatten wir Besuch von einer Schüler*innen- Austauschgruppe. Die Gruppe hat sich mit dem Thema “Ernährung” auseinandergesetzt. Insgesamt gab es während des Austausches vier Gruppen, die sich zu jeweils unterschiedlichen Themen  gebildet haben und in der Region unterwegs waren. Die Themenblöcke waren “Bildung”, “Ernährung”, “Gesundheit” und “Migration”. Als Gruppenziel wurde eine Präsentation der Utopien zu den verschiedenen Themengebieten am Ende der Woche angestrebt.

Die Schüler*innen wurden auf deutsch über die Entwicklung und Struktur vom Acker Pella e.V. aufgeklärt. Manches wurde auf italienisch übersetzt. Dann gab es eine kleine Ackerführung. Abschließend haben die Jugendlichen noch Fragen gestellt, die ihre Utopien betrafen.

20151118_135011