Kategorie-Archiv: Umweltbewusst Kochen und Backen

Den Geschmack des Sommers konservieren

Kürbissuppe
Kürbissuppe beim Abkühlen
Suppenauswahl
Paprika-Möhren-Suppe, Kürbis-Orangen-Suppe, Kürbis-Cashew-Suppe, Tomatensuppe

Damit wir auch im Winter den Geschmack des Sommer- und Herbstgemüses genießen können, müssen wir es haltbar machen. Dazu eignen sich hervorragend in Schraubgläsern eingekochte Suppen. Eingekocht haben wir z.B.Tomatensuppe, die sich auch als Grundlage für leckere Tomatensaucen eignet. Außerdem ist der Vorratsschrank mit Paprika-Möhrensuppe, Kürbis-Cashew-Suppe und Kürbis-Orangensaft-Suppe gefüllt. Eingelegte Rote Beete ergänzt das Suppensortiment. Im Solardörrer haben wir außerdem nur mit Sonnenenergie getrocknete Tomaten hergestellt.

Solar-Dörrer
Solar-Dörrer zum Trocknen von Obst und Gemüse
Gefüllter Vorratsschrank
Gefüllter Vorratssschrank

 

Europäische Nacht der Fledermäuse im Schulbiologiezentrum

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Frisches Gemüse, vorbereitete Snacks und live-cooking im Schulbiologiezentrum

Am Samstag, den 27. August gab es im Schulbiologiezentrum in Hannover rund um das Thema Fledermäuse einiges zu bestaunen. Das Fest für Groß und Klein bot unter anderem Fledermausspiele und Basteln für Kinder, Bau von Fledermauskästen, Experimente zur Echo-Ortung, Kinderschminken und viele Informationen um die flinken Jäger der Nacht. Acker Pella war dabei und hat mit kalten Snacks, wie Sommerröllchen und Gemüsemuffins und der Gemüse-Bulgurpfanne für das leibliche Wohl gesorgt. Wer wollte, durfte sich auch etwas frisches Gemüse nach Hause mitnehmen.

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Bei schönstem Wetter treffen wir viele alte Bekannte und neue Gesichter im Schulbiologiezentrum

Kräuterdegustation bei Slow Food-Besuch

Normalerweise meiden Schnecken die heiße Sonne. Normalerweise fürchtet der Gärtner die Schnecken im Gemüsebeet. Bei diesen Schnecken ist das jedoch anders: Bei schönstem Sommerwetter freuen sich die Gärtner von Acker Pella über den Besuch der Schnecken von  Slow Food Hannover in der Gemeinschaftsgärtnerei in Krähenwinkel.

Slow Food Besuch in der Gemeinschaftsgärtnerei
Auf dem im Schatten gelegenen Rasen des Lern-Erfahrungsgartens lässt es sich auch bei 30° gut aushalten

Nach einer Führung durch den Kräuter- und Lernerfahrungsgarten lernen wir:  Wilder Dost, griechischer Oregano, Knoblauch-Schnittlauch, Bohnenkraut, Kapuzinerkresse, ein paar Lauchzwiebeln, gutes Brot, Butter, vielleicht etwas Salz und Pfeffer dazu – mehr braucht es nicht, um ein schmackhaftes und satt machendes Essen auf den Tisch zu bringen. Besonders gut schmecken die Kräuter, wenn man sie frisch aus dem eigenen Garten ernten kann. Dazu reichen wir Wasser, Kaffee und Pfefferminztee, dessen Mentholgehalt bei dem heißen Wetter für ein angenehmes Frischegefühl sorgt.

Slow Food Besuch in der Gemeinschaftsgärtnerei
Maren und Jan führen durch den Kräuter- und Lern-Erfahrungsgarten
Slow Food Besuch in der Gemeinschaftsgärtnerei
Kräuterdegustation

So gestärkt sind wir bereit, auch den Rest des Gartens und die Gewächshäuser gemeinsam zu erkunden. Gemeinsam freuen wir uns über die bereits reifen Zucchinis, Auberginen, und Gurken. Anschließend lassen wir den Tag bei Kaffee, Zucchini-Schoko-Kuchen und einer Johannisbeerspeise ausklingen.

Slow Food Besuch in der Gemeinschaftsgärtnerei
Die Formenvielfalt der Tomaten wird bestaunt
Slow Food Besuch in der Gemeinschaftsgärtnerei
Reisetomaten

Das Hannoveraner Slow Food Convivium setzt sich für einen engen Kontakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern ein und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wertschätzung von guten, sauberen und fairen Lebensmitteln zu fördern. Besucht doch einmal die Website der Schnecken, um mehr über die Aktivitäten zu erfahren:

Logo: Schnecke     http://www.slowfood.de/hannover

 


Herzlichen Glückwunsch an den NABU Langenhagen!

Der NABU Langenhagen hat am 04. 06. 2016 seinen 15. Geburtstag gefeiert. Wir waren eingeladen und haben unsere Gemeinschaftsgärtnerei dort mit einem Infostand präsentiert. Außerdem konnten an unserem Stand  Blätterteigtaschen mit Feta und Spinat (aus dem Garten) oder unsere Sommerrollen mit Erdnusssauce und Hirsesalat probiert werden.

Neben der Sorge für das leibliche Wohl der Besucher mit Getränken, Kaffee, Tee und Kuchen, hat der NABU Langenhagen für die Veranstaltung ein tolles Programm auf die Beine gestellt: So konnte Vorträgen über die Schutzmaßnahmen für  Amphibien und Vögel gelauscht oder sich am Infozelt des BUND über Fledermäuse informiert werden. Es war uns eine Freude, dass wir eingeladen wurden. Vielen Dank!

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Kann man mit den Ohren sehen? – Mit dem Bat-Detektor unterwegs

Bei mildem aber nicht zu heißem Wetter war das Fledermausfest am vergangenen Wochenende ein voller Erfolg. Für die Gäste gab es dabei viel zu entdecken: Wir haben unsere Äcker und Gewächshäuser freigegeben, wo nach Herzenslust geerntet und probiert wurden durfte. Viele Gäste haben uns im Gegenzug mit einer Spende bedacht. Hierfür bedanken wir uns herzlich. Kirsten (BUND) informierte im Gewächshausgang mit einer Ausstellung über gebäudebewohnende Arten, wie den Mauersegler oder Schwalben. Auf dem Hof der Gärtnerei stand die Fledermaus im Mittelpunkt. BUND und NABU informierten hierzu gemeinsam. Außerdem konnten sich die Kinder schmincken lassen, sodass nach kurzer Zeit viele ungewöhnlich große Fledermäuse beobachtet werden konnten, die Stockbrote über das Feuer hielten oder mit viel Begeisterung die auf unserem Gelände allgegenwärtigen Kröten untersuchten. Beim Fledermausspiel erforschten die Kinder die Frage: “Kann man mit den Ohren sehen?” Dazu tauchte ein Kind in die Rolle der Fledermaus und ließ sich die Augen verbinden. Einige andere Kinder übernahmen die Rollen der Motten. Immer wenn das Kind in der Rolle der Fledermaus “Fledermaus” rief, mussten die Motten mit “Motte” antworten. Trotz der Ausweichversuche der “Motten”, waren sie schnell in den Fängen der “Fledermaus” gelandet. Spielerisch konnte so gezeigt werden, dass Orientierung auch mit dem Gehör möglich ist. Der Höhepunkt des Abends bildete der von Ricky (NABU) geführte Spaziergang mit dem Bat-Detektor. Mit diesem Gerät können die Ultraschall-Laute der Fledermäuse in eine für Menschen hörbare Frequenz umgewandelt werden. Erstaunt konnte nun festgestellt werden, dass wir nicht nur einige verschiedene Fledermausarten auf dem Gelände und in seiner Umgebung haben, sondern auch dass die unterschiedlichen Arten sehr charakteristische Rufe ausstoßen, anhand derer sie voneinander zu unterscheiden sind.

Fledermaus Sommerfest am 08.08.2015

fledermaus sommerfest

Wo: Gemeinschaftsgärtnerei Acker Pella

Am: 08.08.2015 ab 17.00 Uhr

Wir feiern gemeinsam mit dem NABU, dem BUND, dem Projekt Landschaftswandler.in und der Fledermausinitiative Langenhagen in der Gemeinschaftsgärtnerei Acker Pella ab 17.00Uhr ein Fledermaus- Sommerfest!

Es wird Informationen für Kinder und Erwachsene über Fledermäuse geben. Zusätzlich werden Kinderschminken, Snacks und als Krönung am Abend eine Fledermausnachtwanderung angeboten!

Wir freuen uns auf Euch! Kommt mit dem Fahrrad, es sind keine Parkplätze für PKW auf dem Gelände vorhanden!

Einladung zu Veranstaltungsreihe zum Thema Terra Preta

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe zu diesem Thema bildet am Do., 25.06.2015, ab 17:00 Uhr ein Vortrag der Terra-Preta-Experten Dr. Mona Gharib und Prof. Harm Glashoff (BUND) mit anschließender Besichtigung des Terra Preta-Schaubeetes auf unserem Gelände. Am So., 05.07.2015, ab 14:00Uhr laden wir zum Workshop und selber Ausprobieren ein. Angemeldete Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, Terra Preta selbstherzustellen und bestücken recycelte Pflanzgefäße (max. 15 Teilnehmer, Anmeldung per Email acker_pella@web.de oder telefonisch unter 0511/23510425). Von der geschmacklichen Qualität des ohne künstliche Dünger und Pflanzenschutzmittel gezogenen Gemüses, kann sich überzeugen, wer am So., 26.07.2015, ab 14:00 am Workshop „Kochen im Garten“ teilnimmt. Zum Kochen nutzen wir die Abwärme des Pyrolysekochers. In gemütlicher Runde ernten Teilnehmende Gemüse, kochen gemeinsam und erfahren mehr über die Eigenschaften der pflanzenkohlenhaltige Erde, vegane Ernährung und den Gemüseanbau. Alle Veranstaltungen finden auf unserem Gelände, Im Blanken Moor 2, 30855 Langenhagen, statt.

Vortrag: Terra Preta, 25.06.2015, ab 17:00 Uhr
Im Blanken Moor 2, 30855 Langenhagen
Referenten Dr. Mona Gharib & Prof. Harm Glashoff
Wir hören einen 90-minütigen Vortrag von Dr. Mona Gharib und Prof. Harm Glashoff zum Thema Terra Preta. Anschließend Besichtigung eines Terra Preta Schaubeetes und der Gemeinschaftsgärtnerei Acker- Pella e.V und Möglichkeit zur Diskussion.
(Anmeldung unter acker_pella@web.de)

Workshop: Wir stellen Terra Preta her, 05.07.2015, ab 14:00 Uhr
Im Blanken Moor 2, 30855 Langenhagen
Dr. Mona Gharib & Jan Heeren
Wir stellen selbst Terra Preta her und be¬pflanzen recycelte Pflanzgefäße.
(Teilnehmerzahl: max. 15 Personen; Info und Anmeldung unter acker_pella@web.de)

Workshop: Kochen im Garten, 26.07.2015, ab 14:00 Uhr
Im Blanken Moor 2, 30855 Langenhagen
Dr. Mona Gharib, Nauka Göner & Maren Ihnen
Wir ernten Gemüse im Gemeinschaftsgarten und kochen gemeinsam vegan. Zum Kochen nutzen wir die Abwärme des Terra-Preta-Pyrolysekochers. Wir informieren über Terra Preta, Gemüseanbau und vegetarische/vegane Ernährung.
(Teilnehmerzahl: max. 15 Personen, Info und Anmeldung unter acker_pella@web.de)

Hierzu hat auch der Langenhagener Echo informiert: http://issuu.com/extraonline/docs/langenhagener-echo-20-06-2015/13?e=0

Bericht: Acker Pella-Mitglieder geben veganen Kochworkshop

In Witzenhausen, dem Standort des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel, fand heute am 4.12. die 22. Witzenhausener Konferenz zum diesjährigen Thema „SoJa – SoNicht. Eiweißquellen auf dem Prüfstand“ statt. Nauka und Maren haben unseren Verein dabei mit einem Kochworkshop vertreten. Mit den Teilnehmern haben wir  ein veganes Gericht und eine Nachspeise zubereitet. Die Rezepte dazu wird Nauka auch auf dieser Website zur Verfügung stellen.

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In Witzenhausen haben wir einen Nachmittag in großartiger Atmosphäre, mit vielen engagierten Menschen an einem malerischen Ort verbracht. Das hervorragende studentische Organisationsteam stellte die Küche und Kochgerätschaften bereit und hat auch den Einkauf des biologisch angebauten Gemüses und der Gewürze organisiert. Ein Shuttleservice der Studenten vom nahe gelegenen Bahnhof Witzenhausen zum Universitätsgelände vervollständigte das Rundum-Sorglos-Paket für die Referenten und Workshopleiter, sodass wir nur sagen können: Dankeschön – wir kommen gerne wieder! Wir freuen uns auch, dass wir einige Zusagen für einen Gegenbesuch in Krähenwinkel bekommen haben und die Chance nutzen konnten, uns mit anderen Umweltengagierten zu vernetzen.
Wer mehr zum Thema „SoJa – SoNicht. Eiweißquellen auf dem Prüfstand“ erfahren möchte, dem sei die Website http://www.konferenz-witzenhausen.de/22.Konf.html empfohlen. Wer sich für den Fachbereich Agrarwissenschaften interessiert oder sogar etwas in diese Richtung studieren möchte, der sollte auf jeden Fall den Internetauftritt des Witzenhausener Universitätsstandorts http://www.uni-kassel.de/fb11agrar/startseite.html besuchen.