Neue Pfade und alte Bekannte

Bei weiterhin schönem Wetter hat eine alte Bekannte zurück auf unseren Acker gefunden. Die Dicke Bohne ( Vicia faba) gibt sich die Ehre. Wir säen sie früh aus, damit sie vor dem unweigerlich erfolgenden Befall mit schwarzen Läusen einen ordentlichen Wachstumsvorsprung hat, sodass so ein bisschen Laus die Pflanzen dann nicht mehr schrecken kann. Hoffen wir, dass es bald auf dem Acker wieder so schön blüht.

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Die Dicke Bohne wird auch Saubohne oder Ackerbohne genannt

Außerdem sind dank einer Holzhäckselspende auf dem Gelände neue Pfade entstanden, sodass jetzt auch bei schlechtem Wetter unsere Sitzecke trockenen Fußes erreicht werden kann.

Jetzt geht alles Schlag auf Schlag!

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Die Tische müssen weg

Die neue Saison ist im vollen Gange. Wir haben in den letzten Tagen schon fleißig gearbeitet: In Schiff 4 sind die verbliebenen Tische inzwischen verschwunden und einem vorbereiteten Boden gewichen. Jede Menge Kompost muss aber auch weiterhin noch gesiebt und in den Schiffen und auf dem Acker verteilt werden. Bei dem schönen Wetter der letzten Tage haben sich glücklicherweise auch bereits einige Acker Pella motivieren können, die Schaufel zu schwingen und Karre um Karre in die Gewächshausschiffe zu fahren. In den Schiffen 5 und 6 müssen jetzt noch die verbliebenen Tische zurückgebaut werden und die entsprechenden Bodenvorbereitungen getroffen werden.  Auch das Flicken der Gewächshausdächer und der Bau der Jungpflanzenanzuchtstation ist noch nicht abgeschlossen. Inzwischen kann die Vorzucht eines Großteils des von uns geplanten Gemüses beginnen,  anderes kann bereits auf dem Acker ausgesät werden. Auf den Fensterbänken stehen bereits die Minigewächshäuser mit dem mediterranen Gemüse, wie Paprika und Tomate. Bevor wir die Früchte unserer Arbeit ernten können, ist noch einiges zu tun. Wie gut tut es da zu sehen, dass bereits einige der mehrjährigen Pflanzen ganz ohne unser Zutun anfangen zu sprießen…

 

Beerenobststreifen angelegt!

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Johannisbeerstrauch

Nach einer Spende von Günter Eisermann konnten wir unseren Beerenobststreifen mit den Himbeeren und Stachelbeeren um acht Johannisbeersträucher ergänzen. Weil gerade ohnehin die Zeit dafür ist, konnten wir den Verschnitt, der beim durch das Umpflanzen nötig gewordenen Rückschnitt angefallen war, nutzen, um etwa 100 Steckhölzer zu gewinnen. Wir hoffen nun auf eine reiche Beerenernte und darauf, dass möglichst viele der Steckhölzer auch wurzeln.

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Steckhölzer