Kann man mit den Ohren sehen? – Mit dem Bat-Detektor unterwegs

Bei mildem aber nicht zu heißem Wetter war das Fledermausfest am vergangenen Wochenende ein voller Erfolg. Für die Gäste gab es dabei viel zu entdecken: Wir haben unsere Äcker und Gewächshäuser freigegeben, wo nach Herzenslust geerntet und probiert wurden durfte. Viele Gäste haben uns im Gegenzug mit einer Spende bedacht. Hierfür bedanken wir uns herzlich. Kirsten (BUND) informierte im Gewächshausgang mit einer Ausstellung über gebäudebewohnende Arten, wie den Mauersegler oder Schwalben. Auf dem Hof der Gärtnerei stand die Fledermaus im Mittelpunkt. BUND und NABU informierten hierzu gemeinsam. Außerdem konnten sich die Kinder schmincken lassen, sodass nach kurzer Zeit viele ungewöhnlich große Fledermäuse beobachtet werden konnten, die Stockbrote über das Feuer hielten oder mit viel Begeisterung die auf unserem Gelände allgegenwärtigen Kröten untersuchten. Beim Fledermausspiel erforschten die Kinder die Frage: “Kann man mit den Ohren sehen?” Dazu tauchte ein Kind in die Rolle der Fledermaus und ließ sich die Augen verbinden. Einige andere Kinder übernahmen die Rollen der Motten. Immer wenn das Kind in der Rolle der Fledermaus “Fledermaus” rief, mussten die Motten mit “Motte” antworten. Trotz der Ausweichversuche der “Motten”, waren sie schnell in den Fängen der “Fledermaus” gelandet. Spielerisch konnte so gezeigt werden, dass Orientierung auch mit dem Gehör möglich ist. Der Höhepunkt des Abends bildete der von Ricky (NABU) geführte Spaziergang mit dem Bat-Detektor. Mit diesem Gerät können die Ultraschall-Laute der Fledermäuse in eine für Menschen hörbare Frequenz umgewandelt werden. Erstaunt konnte nun festgestellt werden, dass wir nicht nur einige verschiedene Fledermausarten auf dem Gelände und in seiner Umgebung haben, sondern auch dass die unterschiedlichen Arten sehr charakteristische Rufe ausstoßen, anhand derer sie voneinander zu unterscheiden sind.

Gemüse an die Tafel Langenhagen gespendet

Wir freuen uns darüber, auch in diesem Jahr wieder viel biologisch angebautes Gemüse ernten zu können und haben daher auch den Langenhagener Tafeln Gurken, Zucchini und Mangold gespendet. Wer mehr über das Konzept der Tafel Langenhagen erfahren oder selbst Lebensmittel oder Hygieneartikel spenden möchte, kann sich auf der Website http://www.langenhagener-tafel.de/ informieren.